Ein Anagrammgedicht

Fluchend ins Acht, ich
fluch sein Dach nicht.

Sicht unendlichfach.
Schachte unfindlich
suchen. Ich fand Licht.

Ich send Luft nach, ich
dichte Unschilf nach.

Ich schlaf. Ach, die tun
falsch tun die. Ach, ich
dient auch falsch. Ich
fische nach Licht und
dichte auch in Schlaf.

Ich, die Nachtflunsch,
ich dient auch falsch.
Ich schlief, und Nacht
sucht feindlich nach.

Flach in den Tusch, ich
fische und lach nicht
schief und lach nicht,
und fische nach Licht.

Ich find Nachtschule,
dann Fleischtuch. Ich,
dein Flauschtuch, ich
fische nach Licht, und
lach nicht schief und
fauch Unschichtlied.

Ich Nachtsichelfund
und ich Nachtfels, ich
schlafe auch dicht in
Tuch. Dann schlief ich.

Und ich stech flach in
Dachasche, in Luft. Ich
flecht auch dich, Sinn.

Ach, fischt unendlich.
Schlaft ein. Auch dich
flucht ich in Schande.
Schlaf eint auch dich,
Anschein flucht dich.

Nun dachte ich Schilf.
Ach, schlicht und fein,
einfach Lichtschund,
ein Lichtschachfund,
Aschenfundlicht. Ich
leid nun schichtfach.

Fische, lacht nun! Dich
sucht ich lindenfach.
Ich schuf Licht an den
Fischdeich. Lacht nun!

Bild:

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