Der „Nationaldichter“ zwischen Dantons Tod und dem Landboten

Viel Genaues weiß man nicht über sein kurzes Leben. Sehr wenig über seine Zeit als Medizinstudent in Gießen vom Oktober 1833 bis September 1834. Als er mit seinem ersten gedruckten Werk ein Staatsverbrechen beging.

Die Deutschen Lande wurden von Despoten regiert. Wer für Freiheit, Republik, Demokratie eintrat, wurde als „Demagoge“ verfolgt. Laut „Freiheit“ zu rufen konnte den Kopf kosten. Von Wien aus steuerte Fürst Metternich die Repression.

Damals ein, wie es heute hieße, „Terrorist“, sind heute zahllose Schulen nach dem 20-Jährigen benannt, der für das Verfassen und Verbreiten eines Textes gejagt wurde, der in diesen Schulen gelesen wird. Ein Gangsta-Rapper aus der Drehorgelzeit.

Auszug aus Büchners Kopf, Graphic Essay über das Schicksalsjahr des Dichters als Verbrecher

Georg Büchner als Medizinstudent (Zeichnung: urian)

Friedrich Ludwig Weidig (Zeichnung: urian)

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Weiterer Auszug:

Büchners Autopsie

© Uwe Ruprecht

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