Das Genre »Wahre Kriminalgeschichten« oder »True Crime« – Eine Übersicht

Der analytische Blick, der Edgar Allan Poes Detektiv Dupin auszeichnet und 1841 das Krimi-Genre begründet, wurde ein Jahrhundert vorher von dem Pariser Advokaten François Gayot de Pitaval erstmals auf das Verbrechen angewendet. Seit 1734 erschienen insgesamt 22 Bände seiner Causes célèbres et interessantes. Ein europäischer Bestseller: „Alles, was lesen konnte, las diese Rechtsfälle“.

Zwar wurde die Neugier auf das Sujet noch nicht von Gerichts- und Polizeireportern befriedigt, dennoch wäre „der Pitaval“ nur irgendein Kompendium zur Rechtshistorie geblieben, hätte nicht der Anwalt François Richter bei seiner Bearbeitung eine Hauptregel der Spannungsliteratur berücksichtigt: „Ich habe mich bemüht, die Erzählungen […] auf so eine Art zu ordnen, dass der Leser den Ausgang und das Urteil nicht sogleich voraussehen kann“.

Pitavals Name wurde zum Begriff. Zwischen 1842 und 1863 gaben Julius Eduard Hitzig und Willibald Alexis in Berlin einen Neuen Pitaval heraus; Prager Pitaval betitelte Egon Erwin Kisch seine Sammlung von 1931; in den 1960er Jahren erschien ein Neuer Pitaval von Robert A. Stemmle und Gerhart H. Mostar.

Im Vorwort zur deutschen Ausgabe des Pitaval von 1792 beschrieb Friedrich Schiller, warum das Verbrechen literarisch lohnt: „Das geheime Spiel der Leidenschaft entfaltet sich hier vor unsern Augen […]. Triebfedern, welche sich im gewöhnlichen Leben dem Auge des Beobachters verstecken, treten bei solchen Anlässen, wo Leben, Freiheit und Eigentum auf dem Spiele stehen, sichtbarer hervor, und so ist der Kriminalrichter imstande, tiefere Einblicke in das Menschenherz zu tun.“

Schiller selbst hatte 1785 die Novelle Der Verbrecher aus verlorener Ehre verfasst, in der er die Vita des 1760 hingerichteten schwäbischen Räuberhauptmanns Friedrich Schwan aufgriff. Keine Pitavalerzählung im strengen Sinn, denn Schiller scherte sich nicht um Tatsachentreue, sondern benutzte lediglich Motive der Legende um den „Sonnenwirt“.

Zwischen der authentischen Pitaval- und der fiktiven Detektivgeschichte stehen solche Texte, die wie Schillers Novelle von wirklichen Verbrechen inspiriert wurden: Georg Büchners Woyzeck, E.T.A. Hoffmanns Fräulein von Scuderi, Grete Minde und Unterm Birnbaum von Theodor Fontane.

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Mit dem Slogan „spannend wie ein erfundener Thriller“ bewarb ein TV-Sender seine Reihe mit Verbrechen, die Geschichte machten. Als könnten Äpfel wie Birnen schmecken. Mehr als dass beide von Verbrechen handeln, haben Thriller und Pitavalerzählung nicht gemein.

Wahre Kriminalgeschichten können vielerlei sein, Dokumentation oder soziologisches Miniaturbild, eine Abschweifung zur Rechtshistorie oder ein Psychogramm – aber kein Spannungsroman. Strikte Tatsachentreue und die Regeln des Kriminalromans vertragen sich nicht; wahre Kriminalgeschichten verraten den Mörder im Titel.

Die Pitavalerzählung tritt in zwei Hauptvarianten auf. Die eine sucht Spuren in den Archiven und ist eine Spielart der Geschichtswissenschaft. Die andere geht aus von der unmittelbaren Begegnung mit Tätern, Opfern, Tatorten und grenzt an den Journalismus.

Die Detektivromane, stellte Siegfried Kracauer in einem „philosophischen Traktat“ fest, verbindet „die Idee der durchrationalisierten zivilisierten Gesellschaft, die sie mit radikaler Einseitigkeit erfassen und in der ästhetischen Brechung stilisiert verkörpern“; der Detektiv steht für die „Verabsolutierung der ratio“ in der Moderne.

Mit dem Sieg der Logik über das Wilde, den Orang-Utan, beginnt bei E. A. Poe die Geschichte der Krimis. In der Pitavalgeschichte dagegen kommt das Irrationale zu seinem Recht. Der Fall mag aufgeklärt, der Täter gefasst worden sein – doch logisch ist das Geschehen keineswegs.

„Das Ganze ist ein Teppich, der aus vielen einzelnen Fetzen besteht“, bilanziert Alfred Döblin seine Chronik eines Giftmordes. „Dennoch ist alles lückenlos und trägt den Stempel der Wahrheit. Es ist in unsere Denk- und Fühlformen geworfen. Es hat sich so ereignet; auch die Akteure glauben es. Aber es hat sich auch nicht so ereignet.“

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Sobald True Crime auf herkömmlichen Thrill spekuliert, kommt Fiktion ins Spiel. Die Tatsachen müssen wieder verrätselt werden – wie in Landru von Jürgen Alberts, der den Fall des Frauenmörders (den Chaplin als Monsieur Verdoux darstellte) in einen erfundenen Plot einbettet: Ein exilierter deutsch-jüdischer Journalist recherchiert 1933/34 in Paris das Gerücht, Landru sei gar nicht hingerichtet worden, sondern lebe mit Staatspension in Buenos Aires.

In Fred Breinersdörfers Der Hammermörder (1986) wechseln trockene Berichte über die polizeiliche Ermittlungsarbeit mit imaginären Szenen aus dem Alltag des Täters zwischen Ehekrach und Schießstand, Nachbarschaftsstreit und Hundetraining: Ein Polizist in der schwäbischen Provinz erschießt auf Parkplätzen Autofahrer, um ihre Fahrzeuge bei Banküberfällen zu benutzen, bei denen er die Scheiben der Kassenschalter mit einem Hammer einschlägt.

Seit den 1920ern erschienen in den USA Groschenhefte mit True-Crime-Storys, die zeitweise Millionenauflagen erreichten. In einem solchen Heft wurde Dashiell Hammetts Kurzgeschichte Who killed Bob Teal? veröffentlicht. Außer der Vorgabe, wahr zu sein, unterscheidet sie nichts von anderen, in derselben Zeit entstandenen fiktiven Stories des Autors. Da gibt es die „Continental Detective Agency“ und den kleinen, fetten, namenlosen Detektiv. Routiniert steuert die Erzählung auf die Pointe zu, die Entlarvung des Mörders. Wenn sich der Fall so oder ähnlich zugetragen hat, lässt die Erzählung es nicht merken. Und damit ist es egal.

Wird bei True Crime ein Nervenkitzel wirksam, beruht er allein auf dem Wissen um die Echtheit des Erzählten; darum, dass nicht die peripheren Einbildungen irgendeines Zeilenschinders zur Sache stehen, sondern das nackte Leben. Noch die biederste Erzählweise bewahrt diesen Abdruck der Realität.

Von einem Kriminalroman erwartet man selbstverständlich, dass am Ende der Mörder entlarvt und ein schlüssiges Motiv vorgebracht wird. In der Wirklichkeit fehlt oft beides, Täter und Motiv – wie beim notorischen Jack the Ripper oder dem immer wieder aufgewärmten Mord an der Frankfurter Kurtisane Nittribit.

Die Wirklichkeit ist voller Brüche, Sprünge, Lücken. In Wirklichkeit geht nichts so glatt auf wie beim Mord an Bob Teal, dem Detektiv, der von seinem Klienten erschossen wird. (Den Plot recycelte Hammett im Maltese Falcon.) In der Wirklichkeit ist das Tatmotiv selten eindeutig.

Das Rätsel, das der Detektiv im Krimi auflöst, bleibt in der Pitavalgeschichte bestehen. Ein schlichter und einfacher Fall, bei dem kein Rest bleibt, nachdem Täter und Opfer zueinander in Beziehung gesetzt sind, wird gar nicht erst erzählt. Berühmt und bemerkenswert, „célèbre et interessante“, sind vornehmlich die ungelösten Fälle.

Handelt es sich um einen Fall aus den Archiven, wird er vielleicht schon deshalb geheimnisvoll bleiben, weil nicht alle Fragen, die sich stellen, wenn die Beteiligten tot und selbst die Häuser verschwunden sind, in denen sich die Geschichte zutrug, von den Akten beantwortet werden.

Ein Krimi, der einen Rest auf der Ebene der Ereignisse lässt, zeugt nur von mangelhaftem Handwerk. Hält man sich jedoch an die Tatsachen, wird es unweigerlich leere Stellen geben; Zusammenhänge, die zwingend scheinen, sich aber nicht bilden lassen; Details, die vielleicht nur deshalb bedeutungsvoll anmuten, weil man so angestrengt darauf blickt.

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Gerichtssaal, Akten und andere Quellen

Dass die Suche nach der historischen Wahrheit spannend sein kann wie die Ermittlungsarbeit des Detektivs belegt Dacia Marainis Rekonstruktion eines Justizskandals aus dem Jahr 1900, Isolina. Eine junge Frau wird zerstückelt aufgefunden; sie starb bei einer dilettantischen Abtreibung durch eine Offiziersrunde im Hinterzimmer einer Kneipe. Den Mächtigen der Garnisonsstadt Verona gelingt es, die Schuldigen zu schützen; stattdessen erscheint das Opfer als Hure, die nichts Besseres verdient hat. Der Leutnant, dessen Geliebte sie war, wird von der Presse wie ein Held behandelt.

Maraini durchforscht die Archive, besucht die Orte des Geschehens, spricht mit den Familien der Beteiligten und setzt das Mosaik stückchenweise zusammen. Maraini steht offensichtlich in der Tradition von Leonardo Sciascia. Der sizilianische Autor, dessen Mafia-Romane mehrfach verfilmt wurden, hat einen eigenen Stil der Pitavalgeschichte gefunden. Statt eine bündige Erzählung zu bieten, nimmt er seine Leser mit auf die Spurensuche. Statt die Lücken der Überlieferung zu glätten, macht er sie zum Thema.

Fälle aus seinem eigenen Amt behandelte der bayrische Justizrat Anselm von Feuerbach in der Aktenmäßigen Darstellung merkwürdiger Verbrechen (1808–29). Die Berichte verfolgten einen justizpolitischen Zweck, die Reform des Strafrechts, das seinerzeit noch auf der Peinlichen Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. beruhte und zum Beispiel Folter vorsah, deren Abschaffung Feuerbach durchsetzte.

In einer der populärsten Kriminalaffären der Epoche trat der Autor als Akteur auf. 1828 erschien auf dem Nürnberger Marktplatz ein sonderbarer Jüngling, der immerzu stammelte, er möchte Reiter werden, so einer, wie sein Vater gewesen war. Feuerbach nahm sich des Kaspar Hauser genannten Findlings an und beschäftigte ihn in seinem Büro. In einem Bericht ließ er die Möglichkeit eines „Staatsverbrechens“ durchblicken, dass nämlich Hauser der Sohn der badischen Großherzogin und eigentliche Thronfolger sei. 1833, kurz bevor sein Schützling einem Attentat zum Opfer fiel, starb Feuerbach – vergiftet, wie seine Angehörigen vermuteten.

Die bedeutendste literarische Adaption des Hauser-Stoffs, unter teilweise wörtlicher Verwendung der Quellen, nahm 1908 Jakob Wassermann in Die Trägheit des Herzens vor. Auch sein Fall Maurizius hatte ein wahres Verbrechen zum Vorbild. 1906 war die Witwe Molitor in Baden-Baden auf der Straße erschossen worden. Verhaftet und verurteilt wurde ihr Schwiegersohn Carl Hau, der erwiesenermaßen mit falschem Bart und Perücke in der Stadt herumgelaufen war und die Ermordete mit einem Telegramm aus dem Haus gelockt hatte. Zeugen oder andere Beweise für seine Täterschaft gab es freilich nicht, und Hau verweigerte jede Erklärung dafür, was er mit Telegramm und Maskerade bezweckt hatte, wenn nicht den Mord, den er leugnete. Wassermanns Roman interpretiert Haus Verurteilung als Justizirrtum.

Zwei Taschenbuchreihen versorgten deutsche Leser in den 1990ern mit umfangreichen Reportagen aktueller Fälle aus den USA („true crime – Der wahre Kriminalfall“ bei Bastei-Lübbe und „Wahre Verbrechen“ bei Heyne). Zumeist waren es Journalisten, die ihre Artikel mit ausgiebigen Zitaten aus den Prozessprotokollen aufblähten. Die literarischen Unzulänglichkeiten dieser Produkte resultieren keineswegs daraus, dass die Texte veröffentlicht werden, solange der Fall noch „heiß“ ist und entsprechend kurze Zeit für die Gestaltung des Stoffs zur Verfügung steht. Tatsächlich fehlt den Autoren eine Idee, um ihr Material zu gliedern. Dass der Zeitfaktor keine Rolle spielen muss, belegen einschlägige Werke von der Hand bedeutender Schriftsteller.

Aktuell war der Fall zweier Frauen, die 1922 in Berlin angeklagt wurden, sich zum Giftmord am Ehemann der einen verabredet zu haben, als der Prozessbeobachter Alfred Döblin die Geschichte aufzeichnete. „Ich habe auch in der Kneipe gesessen, in der die beiden Frauen sich kennenlernten, habe die Wohnung der einen betreten, sie selbst gesprochen, Beteiligte gesprochen und beobachtet. Ich war nicht auf billige Milieustudien aus.“

Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord kommt ganz ohne Beschreibung der äußeren Wirklichkeit aus. Döblins Thema sind Seelenzustände. In einer schlichten Sprache, die mitunter die Unbedarftheit seiner Figuren imitiert, schildert er, wie sich die Gefühle ganz allmählich in jene Lage steigern, die den Mord unausweichlich erscheinen lässt.

Wenn irgend trifft hier der Titel „Anatomie eines Verbrechens“ zu. Döblin zeigt die von Haut und Fleisch der Fakten entblößten Organe, die aus gewöhnlichen Menschen Mörder machen. Sein aller historisierenden Details entkleideter Bericht aus dem Innern des Verbrechens erscheint zeitlos. Seine Meisterschaft wird deutlich, wenn er am Schluss die Aussagen der Prozesszeugen und Sachverständigen wiedergibt – also das, womit die üblichen Pitavalgeschichten ihren Stoff bewältigen.

Fotos: urian
Gesichter aus Geschichten

Jene Milieustudien, die Döblin verweigert, machen einen großen Teil der einzigen Pitavalgeschichte aus, die jenseits des Genres berühmt wurde, Truman Capotes In Cold Blood (1965). Zwei extreme Lebensformen treffen katastrophal aufeinander. Hier die vorbildliche Familie aus Kansas, beliebt und geachtet, beinahe eine Karikatur des „American Dream“; dort die bindungslosen, gescheiterten Existenzen der beiden Täter, die die Familie auslöschen.

Das Milieu, das Hannover der Weimarer Republik, spielt auch eine Hauptrolle in der Geschichte eines Werwolfs von Theodor Lessing. Der Philosophie-Professor berichtete für das Prager Tagblatt vom Prozess gegen den Serienmörder Fritz Haarmann, bis man ihn kritischer Kommentare wegen ausschloss.

„Von 1918 bis 1924 konnte in einer deutschen Stadt von 400 000 Einwohnern ein Mordherd bestehen“, empörte sich Lessing. „Man greift sich an den Kopf und fragt: Wie ist das möglich? Und wenn das möglich ist, in welcher Zeit, welchem Staate leben wir?“ Da die Akten verschollen sind, ist Lessings Buch die einzige Quelle dafür, ob und wie die hannoversche Polizei sich mitschuldig machte an den Triebverbrechen ihres Spitzels.

Eine typische True-Crime-Story US-amerikanischer Machart ist Es geschah im Kinderzimmer (1994), eine Art überdimensionierter Yellow-Press-Artikel, faktenhuberisch, literarisch holperig und gesättigt mit Wiederholungen. Bei einem Hausbrand kommt ein Kleinkind um; angeklagt und freigesprochen wird ein Schweizer Au-Pair-Mädchen.

Der deutsche Verlag wirbt damit, dass die Autorin Joyce Egginton „auf gründliche Detektivarbeit spezialisiert“ sei und suggeriert Enthüllungen. Diese Spekulation mag für die USA aufgehen, wo der Fall beträchtliches Aufsehen erregte. Für deutsche Leser allenfalls informativ sind die Schilderungen des Einflusses der Medien auf den Prozessverlauf.

Die versprochene Enthüllung bezieht sich auf das im Prozess ungeklärte Motiv. Die Autorin hat Karl Jaspers‘ Doktorarbeit Heimweh und Verbrechen entdeckt, in der ähnliche Fälle untersucht werden: Mädchen, die in der Fremde Brände legen und die ihnen anvertrauten Kinder ermorden, um von ihren Eltern heimgeholt zu werden.

Ganz auf Dokumentation und weniger auf Erzählung abgestellt ist David Kents Doppelmord in Fall River (1992), die Rekapitulation eines Verbrechens, der in den USA zur Folklore gehört: „Was Jack the Ripper für England ist, sind die Borden-Morde für Amerika“. 1892 wird das Ehepaar Borden in seinem Haus mit einer Axt erschlagen. Ihre Tochter Lizzie wird verhaftet, angeklagt – und freigesprochen. Nichtsdestotrotz gilt sie der Legende als Täterin. Mit oft ermüdender Genauigkeit zeichnet Kent den Gang der Ermittlungen und den Prozess nach, um schließlich den Freispruch zu rechtfertigen.

Charakteristisch für lokalhistorische Kriminalgeschichten ist der Pitaval Scheunenviertel von Margitta-Sybille Fahr (1995). Das Scheunenviertel, heute eine angesagte Adresse im östlichen Zentrum von Berlin, war immer ein Elendsquartier. Dargestellt werden 200 Jahre Alltagsleben, wobei der Kriminalfall bisweilen nur den Anlass bietet für eine soziologische Betrachtung über kriminellen Mietwucher oder das Arbeitshaus für „Trunkenbolde“.

Unter dem Armen fand der spätere Hofkonditor Kranzler lange Zeit seine Opfer. Obwohl als Kinderschänder überführt, wird er freigesprochen, „und die kleinen Obszönitäten, die sich die Elegants zuflüstern, wenn der Chef durch das Kaffeehaus schreitet, verleihen dem typischen ‚Kranzler‘-Flair noch einen Hauch von Verruchtheit.“ Im Krimi wäre er nicht straflos davon gekommen.

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→ Siehe auch: True Crime at work. Über das Schreiben wahrer Geschichten

Meine Pitavalgeschichten auf diesem Blog (im Menü »Gerichtsgeschichten«):

Causa Kaspar Hauser 1828–33

Der Dichter als Verbrecher. Georg Büchners Schicksalsjahr 1834

Der Menschenfresser Karl Denke 1903–24

Opfer oder Täter oder beides? Sacco und Vanzetti 1920–27

No. 224. Der Tod des Erfinders des Wohnmobils Raymond Roussel auf Reisen in Palermo 1933

Vom Verhängnis des Glasbläsers. Eine Zwangssterilisation durch die Nationalsozialisten in Thüringen 1936. Graphic Essay

Das Tor, der Tod. Das rätselhafte Ende des Fußballspielers Matthias Sindelar in Wien 1939

Kujaus Hitler-Tagebücher 1981–85

Zeichnungen
Bilder zu Geschichten

Niederdeutschland

Schwarzer Ritter. Der Untergang des Klosters Harsefeld 1546

Hexenbrand in Buxtehude 1556

Gastspiel der Giftmörderin. Gesche Gottfrieds Meineid in Stade 1822

Meyers Sodom. Das Mörder-Paar von Blumenthal 1833

Mäusebutter zum Tee. Mord in Buxtehude, die letzte Hinrichtung in Harsefeld und ein Suizid 1839–43

Der Kopf ging nicht ab. Die Guillotine in Stade 1860–1914

Hochstapler auf der Kanzel. Johann Partisch 1879/80 in Drochtersen und Stade

Die gerissene Nabelschnur. Kindsmord in Stade 1901

Schreckensfahrt der »Bertha«. Piraten auf der Unterelbe 1922

Elses Verehrer. Die Legende vom Borsteler Mord 1924

Ein Leben in der Schublade. Der Landjäger von Hammah 1924–37

Die Spur führte nach Sauensiek. Raubmord auf der Chaussee 1929

Die Landjäger kamen zu Fuß. Widerstand gegen die Nationalsozialisten 1931

Die Leiche im »Schweinemagen«. Gattenmord in Stade 1934–36

Begegnung im Mordhaus. Doppelmord in Stade 1972

Das Fantom von Himelpforten. Eine ungeklärte Mord- und Vergewaltigungsserie 1983–89

Braune Bande. Neonazis in Niederdeutschland 1965–2013

Kinderfalle auf Achse. Begehung, Aufklärung und Wirkung zweier Kindermorde 2004/05

Wirtschaftsverbrechen vor Gericht. Grundsätzliches und zwei Fälle zum Beispiel 2002/2005

Räuber en passant. Von der Straße in den Gerichtssaal in Stade 2006/07

Leroys Kette. Ein ungeklärter Doppelmord auf dem Dorf 2006

Der Räuber als Bekannter. Ein Stader Kriminalfall vom September 2016 und seine (bisherigen) Fortsetzungen → 2 → 3 → 4 → 5

Der »Gaffer-Prozess« 2018

Hamburg

Säuglingsmord in Serie. Elisabeth Wiese 1902–05

Merkel und die »Sülze-Revolution«. Eine falsche Fürstenhochzeit im Hamburger Michel 1919

Der Harburger Blutmontag. Massaker und Meuchelmord beim Kapp-Putsch 1920

Blutgeld aus der Wäscherei. Chinatown in Hamburg 1921

Haardiagnose »nach Schäfer Ast«. Medizinmänner in Hamburg und umzu

Was geschah, als der Schrank fiel. Der Hochstapler Alexander Randad und der »Raubmord in der Rabenstraße« 1923

Sie nannten ihn »Püppchen«. Muttermord in Harburg 1924

Der Fluch der Mauser. Doppelmord oder Unfall in Hamburg-Harburg 1926

Ballade vom Desperado. Der Hamburger Räuber Ernst Hannack 1927–34

Elses Traum. Tod eines Dienstmädchens 1934