28 Momente und Gestalten – von der ersten schriftlichen Erwähnung als »Stethu« bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Dieser Tage nannte die Süddeutsche Zeitung Stade ein »Fachwerk-Freilichtmuseum«. Allerdings fällt es leicht, sich in der Inneren Stadt in die Vergangenheit zu versetzen – in die wirkliche Geschichte, nicht die ertrogene einer Hansezeit, über die es nichts zu erzählen gibt. (Der Hanse-Hoax) Nachdem ich 1995 beim Schreiben von Lichtenberg in Stade (Dortmund-Bielefeld 1999) auf den Geschmack gekommen war, unterzog ich mich der Übung regelmäßig und vertiefte mich in eine Episode oder eine Figur der Lokalhistorie. Die Produkte aus Text, Fotos und Zeichnung erschienen in Zeitungen und Zeitschriften, vor allem im Hamburger Abendblatt. Einige wurden für diesen Blog umgearbeitet. Zu »aktualisieren« gab es nichts, die Quellenlage ist unverändert.

994: → Thietmars Ritt nach Rosenfeld und ein Überfall der Wikinger

1236: → Mönch auf Reisen von Stade nach Rom und zurück

1702–12: → Bis dass der Tod euch scheidet. Rosenkrieg am Fischmarkt

1712/13: → Peter und die Pest. Die Legende der Brauerknechte

Stader Geschichten (Zeichnungen: urian)

1649–1780: → Räuber auf zwei und vier Beinen. Schwedenherrschaft und Wolfszeit

1662–1728: → Die Mumie der Schönen. Aurora von Königsmarck

1659: → Kirchenglocken schmolzen wie Wachs. Der Große Stadtbrand

1773: → Lichtenberg auf Helgoland. Eine Sternstunde des Tourismus

1795: → Mit doppelter Dosis Opium. Die letzte Reise des freien Herrn Knigge

1747–1801: → Der rasende Fußgänger. Carl Baron von Grothaus

Stader Geschichten (Zeichnungen: urian)

1806–13: → Unter Napoleon. Die Franzosenzeit

1650–1850: → Freibeuter im Amt. Die Elbzollfregatte

1822: → Gastspiel der Giftmörderin Gesche Gottfried aus Bremen

1825: → Backtrog als Rettungsboot. Nordseeflut entlang der Niederelbe

1792–1869: → Revolutionär aus Stade. G. W. Freudentheil

1866/79: → Scharmützel am Lattenzaun. Die Herrschaft der Preußen

1879/80: → Hochstapler auf der Kanzel. Ein falscher Pastor aus Wien

Stader Geschichten (Zeichnungen: urian)

1885: → Mit Füßen getreten. Friedrich Gravenhorsts Erfindung

1901: → Die gerissene Nabelschnur. Tod eines unehelichen Kindes

1860–1914: → Der Kopf ging nicht ab. Die Guillotine in Stade

1922: → Schreckensfahrt der Bertha. Piraten auf der Unterelbe

1929: → Die Spur führte nach Sauensiek. Raubmord auf der Chaussee

Stader Geschichten (Zeichnungen: urian)

1934: → Bahnmeester Dod. Hitler und das Ende der »Camper Speeldeel«

1884–1969: → Die Kugel im Rücken. Der Schriftsteller Ernst Harthern

1934–36: → Die Leiche im »Schweinemagen«. Gattenmord in der Brauerstraße

1924–37: → Ein Leben in der Schublade. Der Landjäger von Hammah

1931–45: → Wege des Widerstands. Gegner des Nationalsozialismus an der Unterelbe

1875–1964: → Spuren eines Vergessenen. Der Pädagoge Gustav Wyneken

Stade Innere Stadt (Bild: urian)

Stader Geschichtsgang

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